Di cisse mohone, po savu l‘ êsse, hoûtez don l‘ istwére di sès mêsses.
Um zu erfahren, was in diesem Haus vor sich geht, muss man sich die Geschichten seiner Bewohner anhören.

Wenn Sie die Gelegenheit haben, einen Blick hineinzuwerfen, entdecken Sie das frühere Outremeuse mit seiner alten Holzvertäfelung und einer Einrichtung, die an die Folklore von ‚Dju-d’-la‘ oder ‚Djus-d’-la-Moûse‘ – dem wallonischen Namen für Outremeuse – erinnert. Dieser Besuch bietet sich auch hervorragend an, um typische Spezialitäten aus Lüttich kennenzulernen. Neben Waffeln, Fleischbällchen oder Lütticher Weißwurst bietet die Lütticher Küche köstliche Gerichte mit charakteristisch wallonischen Namen. Denken Sie zum Beispiel an die ‚Cûtès Peûres‘, im Ofen gebackene Birnen, oder die ‚Boûkètes‘, leckere Buchweizenpfannkuchen mit Rosinen. Zum Schluss möchten wir den gastronomischen Vereinigungen von Lüttich ehren, die kulinarische Traditionen pflegen und die wallonische Sprache durch ihre Namen lebendig halten: die Seigneurie de la Vervi-Riz (Reisfladen aus Verviers), die Confrérie des Peûres di Sint-R’Mèy (Birnen aus Saint-Rémy), die Confrérie de la Strème (Trinkgeld/Neujahrsgeschenk) oder die Confrérie des Magneû d’Makêye (Quarkesser). * Ursprünglich wurden Lütticher Waffeln als Trinkgeld oder Geschenk zum neuen Jahr angeboten.